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	<title>Die Euros</title>
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		<title>Die Euros</title>
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		<title>Von Frankreich nach Rum&#228;nien: Wenn Roma-Integration zum europ&#228;ischen Politikum wird</title>
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		<dc:date>2010-09-07T16:04:23Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Franziska KOCH</dc:creator>


		<dc:subject>Minderheiten</dc:subject>
		<dc:subject>Immigration, Polizei und Justiz</dc:subject>
		<dc:subject>Demokratie und Unionsb&#252;rgerschaft</dc:subject>
		<dc:subject>Frankreich</dc:subject>
		<dc:subject>Rum&#228;nien</dc:subject>
		<dc:subject>Europapolitik</dc:subject>

		<description>Seit der EU-Osterweiterung, besonders dem Beitritt Bulgariens und Rum&#228;niens 2007, leben acht bis zehn Millionen Roma auf dem Gebiet der Europ&#228;ischen Union. Tats&#228;chlich haben sie seit 600 Jahren, als sie wahrscheinlich aus Indien nach Mitteleuropa kamen, die Kulturen der europ&#228;ischen Staaten beeinflusst, zahlreiche K&#252;nstler inspiriert und sich &#252;ber den ganzen Kontinent verstreut niedergelassen. Trotz dieser langen Geschichte in Europa, werden sie bis heute immer wieder diskriminiert und (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-France-+.html" rel="tag"&gt;Frankreich&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Roumanie-+.html" rel="tag"&gt;Rum&#228;nien&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Politique-europeenne-+.html" rel="tag"&gt;Europapolitik&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH139/arton4007-90867.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='139' class='spip_logos' style='height:139px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Seit der EU-Osterweiterung, besonders dem Beitritt Bulgariens und Rum&#228;niens 2007, leben acht bis zehn Millionen Roma auf dem Gebiet der Europ&#228;ischen Union. Tats&#228;chlich haben sie seit 600 Jahren, als sie wahrscheinlich aus Indien nach Mitteleuropa kamen, die Kulturen der europ&#228;ischen Staaten beeinflusst, zahlreiche K&#252;nstler inspiriert und sich &#252;ber den ganzen Kontinent verstreut niedergelassen. Trotz dieser langen Geschichte in Europa, werden sie bis heute immer wieder diskriminiert und ausgegrenzt, misstrauisch oder feindselig beobachtet. Die Roma stellen in einigen L&#228;ndern, wie der Slowakei, Rum&#228;nien oder Bulgarien, die gr&#246;&#223;te ethnische Minderheit. Trotz ihres Status, als eine der gr&#246;&#223;ten ethnischen Minderheiten in der EU, werden ihre Rechte aber nicht geachtet, sondern sie werden immer wieder Opfer von Diskriminierung, Vertreibung und Ausgrenzung.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rom(a) hei&#223;t Mensch - doch ist die Behandlung der Romagruppe immer menschenw&#252;rdig?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die EU-Midis Studie der Europ&#228;ischen Grundrechtsagentur (FRA) von 2009 machte deutlich, was f&#252;r einen weiten Weg Europa noch zur&#252;ckzulegen hat, bis eine Minderheit wie die Roma Chancengleichheit und volle Integration genie&#223;en kann. Sie belegt eindr&#252;cklich, dass die Roma-Bev&#246;lkerung immer noch stark von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen ist. Laut Amnesty International ist die Volksgruppe der Roma in verschiedenen europ&#228;ischen Staaten, besonders Ungarn, Italien, Tschechien und Deutschland von gewaltt&#228;tigen Aggressionen bis hin zur Gef&#228;hrdung ihres Lebens betroffen. Meist leben sie in erb&#228;rmlichen humanit&#228;ren Umst&#228;nden, ohne ad&#228;quaten Zugang zu medizinischer Versorgung und sind viel st&#228;rker von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen, als der europ&#228;ische Durchschnittsb&#252;rger. Obwohl sie europ&#228;ische B&#252;rger sind, werden sie aus ihren Wohnungen und Heimatorten vertrieben, umgesiedelt, ausgewiesen, vertrieben, und abgeschoben. Amnesty International beklagt daher st&#228;ndige Verletzungen der Grund- und Menschenrechte. In einigen L&#228;ndern m&#252;ssen sie sich mit Fingerabdruck registrieren lassen (Italien) oder sie werden dazu ermutigt, das Land zu verlassen (Frankreich). Begr&#252;ndet werden solche Ma&#223;nahmen damit, dass die Roma ein Sicherheitsrisiko darstellen w&#252;rden. Eine solche Stigmatisierung und Ma&#223;nahmen dieser Art versto&#223;en allerdings nicht nur gegen die Menschenrechte sondern auch gegen nationale und europ&#228;ische Gesetze, welche die Freiheit und W&#252;rde des einzelnen B&#252;rgers sch&#252;tzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;August 2010: Frankreich weist mehrere hundert Roma aus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;span class='csfoo htmla'&gt;&lt;/span&gt;&lt;dl class='spip_document_3114 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;width:320px;'&gt; &lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;IMG/jpg/sarkozy2007.jpg&quot; title='Frankreichs amtierender Pr&#228;sident Nicolas Sarkozy&lt;br /&gt;Der Name Sarkozy oder Sark&#246;zy ist ein Name, der bei mitteleurop&#228;ischen Romafamilien oft vorkommt. Aber der franz&#246;sische Pr&#228;sident macht sich derzeit einen Namen als Hetzer gegen die Roma.' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L320xH320/sarkozy2007-2813-25eca.jpg' width='320' height='320' alt='JPEG - 70,5 kB' style='height:320px;width:320px;' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt; &lt;dt class='spip_doc_titre'&gt;&lt;strong&gt;Frankreichs amtierender Pr&#228;sident Nicolas Sarkozy&lt;/strong&gt;&lt;/dt&gt; &lt;dd class='spip_doc_descriptif'&gt;&lt;p&gt;Der Name Sarkozy oder Sark&#246;zy ist ein Name, der bei mitteleurop&#228;ischen Romafamilien oft vorkommt. Aber der franz&#246;sische Pr&#228;sident macht sich derzeit einen Namen als Hetzer gegen die Roma.&lt;/p&gt;&lt;/dd&gt; &lt;/dl&gt;&lt;span class='csfoo htmlb'&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Aktuell macht Frankreich Schlagzeilen mit der Aufl&#246;sung von zahlreichen Romasiedlungen. Die Titelseiten zeigen Bilder von Unruhen und gewaltt&#228;tigen Ausschreitungen zwischen der franz&#246;sischen Polizei und Roma, so wie schlie&#223;lich im August von der Ausweisung von ca. 700 Roma in ihre Heimatl&#228;nder Rum&#228;nien und Bulgarien. Der franz&#246;sische Pr&#228;sident, Nicolas Sarkozy k&#252;ndigte an, Franzosen ausl&#228;ndischer Herkunft, die kriminell auff&#228;llig werden, die Staatsb&#252;rgerschaft zu entziehen, und meint damit auch die Abschiebung krimineller Roma legitimieren zu k&#246;nnen. Schlie&#223;lich ist es gem&#228;&#223; EU-Recht m&#246;glich, die Bewegungsfreiheit und Niederlassungsfreiheit zu beschr&#228;nken, wenn die Sicherheit und &#246;ffentliche Gesundheit eines Landes gef&#228;hrdet sind. Zudem bezieht er sich auf die &#220;bergangsregelung f&#252;r B&#252;rger der EU-Staaten Rum&#228;nien und Bulgarien: Nach 3 Monaten m&#252;ssen diese einen Arbeitsvertrag und eine Aufenthaltserlaubnis nachweisen, ansonsten k&#246;nnen sie ausgewiesen werden. Der Name Sarkozy oder Sark&#246;zy ist ein Name, der bei mitteleurop&#228;ischen Romafamilien oft vorkommt. Aber der franz&#246;sische Pr&#228;sident macht sich einen Namen als Hetzer gegen die Roma: Im Kampf gegen die Kriminalit&#228;t schreckt er nicht davor zur&#252;ck, Immigration oder Roma-Kultur mit Kriminalit&#228;t in Verbindung zu setzen und alle Angeh&#246;rigen dieser Minderheiten &#252;ber einen Kamm zu scheren. Dadurch popularisiert er und versch&#228;rft die existierenden Stereotype und Vorurteile, die regelm&#228;&#223;ig zur Diskriminierung der Roma f&#252;hren und deren Integration erschweren. Das eigentliche Problem aber vernachl&#228;ssigt er: Die Lage der franz&#246;sischen Roma ist n&#228;mlich erb&#228;rmlich. Die Kluft zwischen ihnen und der Durchschnittsbev&#246;lkerung, was Lebensfragen wie Wohnen, Bildung und Arbeit angeht, h&#228;lt an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine L&#246;sung sieht anders aus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Durch die Abschiebung der Roma nach Bulgarien und Rum&#228;nien wird dieses Problem keinesfalls gel&#246;st. Es ist damit zu rechnen, dass viele Roma vor der R&#228;umung untertauchen oder weiterziehen und nach einiger Zeit wieder nach Frankreich zur&#252;ckkehren. Das Gleiche gilt f&#252;r die offiziell Ausgewiesenen: Sobald die R&#252;ckkehrpr&#228;mie einmal ausgegeben ist, ziehen sie wieder Richtung Frankreich. Denn die Nomaden werden in Rum&#228;nien und Bulgarien wohl kaum bessere Lebensbedingungen vorfinden, als diejenigen, die sie dazu trieben, ihre Heimat zu verlassen. Die bulgarische Regierung ist nicht an der Heimkehr der Roma, die sie nicht mehr als bulgarische B&#252;rger ansieht, oder gar als Verbrecher herabstuft, interessiert. Auch Rum&#228;nien kritisiert die franz&#246;sische Politik stark, zeigt aber selbst gegen&#252;ber den eigenen Roma kaum Toleranz. Die Situation der Roma, die in Rum&#228;nien oft in Camps eingepfercht ohne Schutz vor K&#228;lte oder Regen leben, bleibt doch mehr als prek&#228;r. Rum&#228;nien und Bulgarien zeigen also weder politischen Willen, noch ausreichende Kapazit&#228;ten und Ressourcen, um sich um die Wiedereingliederung der Ausgewiesenen zu k&#252;mmern. So dass diese letztlich wieder - auf der Suche nach einem besseren Leben &#8211; durch Europa ziehen werden. Die Abschiebung ist also teuer, ineffizient, und letztlich das Gegenteil einer menschenw&#252;rdigen und europ&#228;ischen L&#246;sung des Problems.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;
Freiheit, Gleichheit, Br&#252;derlichkeit: Sind die franz&#246;sischen Ma&#223;nahmen legal?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Sarkozys Politik st&#246;&#223;t daher auf starke Kritik, nicht nur von Seiten zahlreicher Nichtregierungsorganisationen, der katholischen Kirche, sondern auch durch die EU-Kommission und das franz&#246;sische Volk. Frankreich als Hort der Menschenrechte, als modernes demokratisches Land, das seine Minderheiten ausgrenzt und verst&#246;&#223;t? Das passt nicht zusammen. Die EU-Kommission forderte Frankreich ausdr&#252;cklich dazu auf, die europ&#228;ischen Regelungen des freien Personenverkehrs und der freien Niederlassung innerhalb der EU zu respektieren. Theoretisch ist die Abschiebung von EU-B&#252;rgern, die gegen die Gesetze eines Landes versto&#223;en, zwar m&#246;glich, aber diese Ma&#223;nahme sollte eigentlich nur in Ausnahmef&#228;llen angewandt werden und legitimiert sicher nicht die Ausweisung einer ganzen Gruppe aufgrund ihrer Ethnie. Zudem muss eine Einzelfallpr&#252;fung gew&#228;hrleistet sein. Bevor man EU-B&#252;rger ausweisen kann, muss man ihnen Aufschluss &#252;ber die Gr&#252;nde der Abschiebung geben, ihre Lebensumst&#228;nde &#252;berpr&#252;fen, und die M&#246;glichkeit der Klage gegen die Entscheidung sowie eine Ausreisefrist gew&#228;hrleisten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ideen f&#252;r eine gemeinsame L&#246;sung und was bisher in der EU unternommen wurde&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;span class='csfoo htmla'&gt;&lt;/span&gt;&lt;dl class='spip_document_3113 spip_documents spip_documents_right' style='float:right;width:320px;'&gt; &lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;IMG/jpg/roma_day_EC.jpg&quot; title='Internationaler Tag der Roma, Plakat am Hauptsitz der Europ&#228;ischen Kommission in Br&#252;ssel&lt;br /&gt;Die EU hat schon einige Versuche unternommen, die Situation der Roma in den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern - bislang mit gemischten Erfolgen.' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L320xH213/roma_day_EC-30b1-0bbee.jpg' width='320' height='213' alt='JPEG - 42,7 kB' style='height:213px;width:320px;' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt; &lt;dt class='spip_doc_titre'&gt;&lt;strong&gt;Internationaler Tag der Roma, Plakat am Hauptsitz der Europ&#228;ischen Kommission in Br&#252;ssel&lt;/strong&gt;&lt;/dt&gt; &lt;dd class='spip_doc_descriptif'&gt;&lt;p&gt;Die EU hat schon einige Versuche unternommen, die Situation der Roma in den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern - bislang mit gemischten Erfolgen.&lt;/p&gt;&lt;/dd&gt; &lt;/dl&gt;&lt;span class='csfoo htmlb'&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Die derzeitigen Ausschreitungen zeigen, dass endlich eine L&#246;sung auf europ&#228;ischer Ebene gefunden werden muss. Diese Diskriminierung der Roma als soziale Gruppe, die Vertreibung und Ausweisung aus ihren Lebensr&#228;umen und die prek&#228;ren Lebensumst&#228;nde sind nicht gerade ein Musterbeispiel f&#252;r die Umsetzung von EU-Idealen wie Demokratie, Solidarit&#228;t, Partizipation oder Toleranz. Welche Anstrengungen wurden nun bisher unternommen, und warum waren sie mehr oder weniger vergeblich?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf nationaler Ebene haben viele L&#228;nder die unterschiedlichsten Bem&#252;hungen unternommen und Programme aufgelegt, aber allzu oft werden sie nur halbherzig durchgef&#252;hrt oder nicht mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet.
Au&#223;erdem f&#246;rdert auch die EU die Einbeziehung der Belange der Roma in viele EU-Ma&#223;nahmen und politische Strategien sowie regionale Projekte und Organisationen zur Eingliederung der Roma. In Zusammenarbeit mit dem Europarat, der ein Roma-Spezialkomitee eingerichtet hat, wurden verschiedene Initiativen gestartet. Auch die Europ&#228;ische Kommission betont die gemeinsame Verantwortung der Mitgliedstaaten f&#252;r die soziale Integration der Roma. Daher hat die Komission verschiedene Projekte und Aktivit&#228;ten initiiert. Eine der F&#246;rderpriorit&#228;ten des europ&#228;ischen Jugendprogrammes (Jugend in Aktion) ist daher 2009 und 2010 die Teilnahme und Einbeziehung von Jugendlichen mit Roma-Hintergrund. Projekte zur F&#246;rderung der Integration der Roma werden zudem durch Gelder aus dem Europ&#228;ischen Sozialfonds und dem Regionalfonds gef&#246;rdert. Das Programm &#8222;PROGRESS&#8220; wurde aufgelegt, um gegen die Diskriminierung dieser Minderheit anzuk&#228;mpfen, Nichtregierungsorganisationen aus diesem Bereich zu unterst&#252;tzen, und eine Kampagne zur Sensibilisierung der EU-B&#252;rger zu organisieren. In den Jahren 2008 und 2010 wurden Roma-Gipfel durchgef&#252;hrt, und eine Europ&#228;ische Plattform f&#252;r die Einbeziehung der Roma als Forum f&#252;r den Erfahrungsaustausch zwischen den EU-Staaten und zur F&#246;rderung gemeinsamer Ma&#223;nahmen gegr&#252;ndet. Im Rahmen dieser Plattform haben sich die EU-Staaten auf 10 Grundprinzipien zur Einbeziehung der Roma geeinigt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bisher wurden auch punktuelle Verbesserungen erreicht, aber das Problem wird nicht grundlegend und nachhaltig angegangen. Es fehlt ein umfassender und nachhaltiger Aktionsplan. Existieren parallel doch immer noch Streitigkeiten zwischen den Mitgliedstaaten fort. So werfen mehrere Mitgliedstaaten Rum&#228;nien und Bulgarien vor, ihre Probleme mit den Roma in andere L&#228;nder zu exportieren. Allerdings k&#246;nnen Rum&#228;nien und Bulgarien die Roma nicht zwangsweise innerhalb der eigenen Grenzen halten, genausowenig, wie die Aufnahmel&#228;nder die Situation der Roma verbessern, indem sie deren Ankunft ignorieren. Stattdessen sollte die Kooperation zwischen den EU-Mitgliedstaaten verbessert werden, und die Umsetzung der EU-Richtlinien zur Gleichbehandlung endlich von den Mitgliedstaaten wirksam verfolgt werden - hatten doch schon 24 der EU-Staaten wegen dieser Richtlinien Vertragsverletzungsverfahren am Hals. Mittel aus dem Strukturfonds und dem Regionalfonds sollten effektiv zur Verbesserung der Situation der Roma eingesetzt werden. Ein anderer Vorschlag ist die Einf&#252;hrung eines EU-Kommissars f&#252;r Roma-Angelegenheiten, der dar&#252;ber wacht, dass die Belange der Roma nicht vernachl&#228;ssigt werden, Langzeitintegrationsprogramme initiiert werden und die Bev&#246;lkerung sensibilisiert wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erfolgreiche Integration versus Verlust der kulturellen Identit&#228;t&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die vielen Integrationsinitiativen haben bisher noch wenig Erfolg gehabt. Ein Grund ist sicher, dass sie nicht richtig umgesetzt wurden, oder die Umsetzung kaum kontrolliert wurde, und dass die Roma immer wieder diskriminiert werden. Ein anderer Grund aber ist auch teils die unkooperative Haltung der Roma, die versuchen ihre Identit&#228;t gegen die Einfl&#252;sse der modernen westlichen Gesellschaft abzuschirmen. Defizite in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen k&#246;nnen wohl nur verkleinert werden, wenn die Roma sich auch teilweise der Kultur anpassen, die ihnen bessere Lebenschancen bietet. Kann man allerdings fordern, dass sie sich anpassen, und Teile ihrer kulturellen Identit&#228;t aufgeben? Oder gibt es doch M&#246;glichkeiten, dass die Roma ihrer Kultur und ihren Traditionen treu bleiben k&#246;nnen und sich gleichzeitig in die Aufnahmegesellschaft integrieren k&#246;nnen? Zudem ist die Romabev&#246;lkerung sehr heterogen &#8211; w&#228;hrend die meisten inzwischen sesshaft sind, sind andere noch Nomaden. Unerl&#228;sslich ist jedenfalls die positive Einstellung der Aufnahmegesellschaft. Oft wird der Lebensweise der Roma nicht mit Toleranz, Offenheit und Interesse begegnet, sondern deren Kultur abgewertet und ihnen vorgeworfen, sich nicht integrieren zu wollen. Es ist also nicht einfach, ein Gleichgewicht zwischen Modernit&#228;t und Tradition, Integration und Autonomie, nationaler und internationaler Ebene zu finden. Aber die Mitgliedstaaten k&#246;nnen voneinander lernen, und es gibt L&#228;nder, in denen dieses Gleichgewicht gefunden wurde. In Schweden gibt es zum Beispiel Schulen, in denen Romanes und Romakultur auf dem Stundenplan steht. 2010 ist das Europ&#228;ische Jahr zur Bek&#228;mpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Die aktuellen Ereignisse schreien geradezu nach einer L&#246;sung. Deswegen sollte jetzt gehandelt werden und endlich der Kreislauf des Abschiebens der Verantwortung von einem zum n&#228;chsten durchbrochen werden.&lt;/p&gt; &lt;hr class=&quot;spip&quot; /&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Hauptinitiativen der EU:&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-32883.gif&quot; width='8' height='11' class='puce' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' /&gt; Organisation Europ&#228;ischer Roma Gipfel (2008 und 2010)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-32883.gif&quot; width='8' height='11' class='puce' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' /&gt; 2009: Gr&#252;ndung der Europ&#228;ischen Plattform f&#252;r die Einbeziehung der Roma (Vertreter von europ&#228;ischen Regierungen, der EU, Internationalen Organisationen und Romaorganisationen): gemeinsame Grundprinzipien, neue Ma&#223;nahmen, Erfahrungsaustausch&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-32883.gif&quot; width='8' height='11' class='puce' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' /&gt; Roma Netzwerk (Euromanet): 12 Mitgliedsstaaten, die sich gemeinsam darum bem&#252;hen wollen, die Nutzung der Strukturfonds f&#252;r die Integration der Roma zu f&#246;rdern und die Effizienz der Programme zu verbessern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-32883.gif&quot; width='8' height='11' class='puce' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' /&gt; F&#246;rderung und Funding von Projekten und Organisationen, sowie Forschung in diesem Bereich&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-32883.gif&quot; width='8' height='11' class='puce' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' /&gt; Kooperation mit Roma-Organisationen und Internationalen Organisationen&lt;/p&gt; &lt;hr class=&quot;spip&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Bildquellen:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/hidden_vice/' class='spip_out' rel='external'&gt;hidden side&lt;/a&gt;/flickr.com&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Plakat Roma Day: &lt;a href='http://ec.europa.eu/avservices' class='spip_out' rel='external'&gt;Europ&#228;ische Kommission&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nicolas Sarkozy: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/gpaumier/' class='spip_out' rel='external'&gt;Guillaume Paumier&lt;/a&gt;/flickr.com&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Durchbruch in der Thunfisch-Z&#252;chtung</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Durchbruch-in-der-Thunfisch,4006.html</link>
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		<dc:date>2010-09-06T06:42:43Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Anna-Lena KULIK</dc:creator>


		<dc:subject>Umwelt</dc:subject>
		<dc:subject>Gesundheit, Umwelt</dc:subject>
		<dc:subject>Forschung und Technologie</dc:subject>

		<description>Forschern aus mehreren EU-Mitgliedsstaaten ist es nun gelungen, dass Atlantischer Roter Thun in Gefangenschaft ohne Zugabe von Hormonen gro&#223;e Mengen lebensf&#228;higer Fischeier produziert. Laut Europ&#228;ischer Kommission kann dies als Durchbruch auf dem Weg zur Z&#252;chtung von Rotem Thunfisch gelten. Gel&#228;ngen dauerhafte Zuchterfolge und eine kommerzielle Nutzung zur Lebensmittelproduktion, w&#252;rde dies den Druck auf die wildlebende Art verringern und letztendlich ein Aussterben durch &#220;berfischung (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Recherche-et-technologie-+.html" rel="tag"&gt;Forschung und Technologie&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH113/arton4006-dd4a7.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='113' class='spip_logos' style='height:113px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Forschern aus mehreren EU-Mitgliedsstaaten ist es nun gelungen, dass &lt;strong&gt;Atlantischer Roter Thun&lt;/strong&gt; in Gefangenschaft ohne Zugabe von Hormonen gro&#223;e Mengen lebensf&#228;higer Fischeier produziert. Laut Europ&#228;ischer Kommission kann dies als Durchbruch auf dem Weg zur Z&#252;chtung von Rotem Thunfisch gelten.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gel&#228;ngen dauerhafte Zuchterfolge und eine kommerzielle Nutzung zur Lebensmittelproduktion, w&#252;rde dies den &lt;strong&gt;Druck auf die wildlebende Art verringern&lt;/strong&gt; und letztendlich ein Aussterben durch &#220;berfischung verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt das vom spanischen Institut f&#252;r Ozeanographie koordinierte und von der EU mit 2,98 Mio. &#8364; unterst&#252;tzte Forschungsprojekt &lt;strong&gt;SELFDOTT&lt;/strong&gt; nach nunmehr drei Jahren Arbeit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;M&#225;ire Geoghegan-Quinn&lt;/strong&gt;, EU-Kommissarin f&#252;r Forschung, Innovation und
Wissenschaft unterstrich die Bedeutung dieser Forschungsergebnisse: &#8222;Das SELFDOTT-Projekt ist ein Beispiel f&#252;r EU-finanzierte Forschung, die zur Bew&#228;ltigung der wichtigsten globalen Herausforderungen unserer Zeit beitr&#228;gt. Sollten die Ergebnisse dieser Arbeiten letztendlich kommerziell nutzbar sein, k&#246;nnen dadurch die Lebensmittelversorgung verbessert und das Wirtschaftswachstum gef&#246;rdert werden; gleichzeitig w&#228;re dies ein Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Best&#228;nde des roten Thunfischs.&#8220;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/mr172/' class='spip_out' rel='external'&gt;mr172&lt;/a&gt;/flickr&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Immer noch kein einheitliches EU-Patent</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Immer-noch-kein-einheitliches-EU,4005.html</link>
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		<dc:date>2010-09-06T06:33:04Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Roxane SCHWANDT</dc:creator>


		<dc:subject>Europ&#228;ische Institutionen</dc:subject>
		<dc:subject>Wirtschaft, Soziales, Unternehmen</dc:subject>
		<dc:subject>Forschung und Technologie</dc:subject>

		<description>Innovations- und Forschungspolitik sind, so die EU, Priorit&#228;ten der 2020-Strategie und m&#252;ssen dringend verst&#228;rkt werden. Teil dieses Plans ist unter anderem das vielfach diskutierte einheitliche EU-Patent: es soll den oft langen und umst&#228;ndlichen Weg von neuen Patenten vereinfachen. Seit 2003 versucht die Europ&#228;ische Kommission bereits, das Projekt zu verwirklichen. Immer wieder tauchten jedoch juristische und technische Probleme auf. Im Juli hat EU-Binnenmarktkommissar Barnier einen Vorschlag (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-En-baisse-.html" rel="directory"&gt;Flop&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Institutions-+.html" rel="tag"&gt;Europ&#228;ische Institutionen&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Economie-social-entreprises-+.html" rel="tag"&gt;Wirtschaft, Soziales, Unternehmen&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Recherche-et-technologie-+.html" rel="tag"&gt;Forschung und Technologie&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH150/arton4005-a3ef4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='150' class='spip_logos' style='height:150px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Innovations- und Forschungspolitik&lt;/strong&gt; sind, so die EU, Priorit&#228;ten der 2020-Strategie und m&#252;ssen dringend verst&#228;rkt werden. Teil dieses Plans ist unter anderem das vielfach diskutierte einheitliche EU-Patent: es soll den oft langen und umst&#228;ndlichen Weg von neuen Patenten vereinfachen. Seit 2003 versucht die Europ&#228;ische Kommission bereits, das Projekt zu verwirklichen. Immer wieder tauchten jedoch juristische und technische Probleme auf.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Juli hat &lt;strong&gt;EU-Binnenmarktkommissar Barnier&lt;/strong&gt; einen Vorschlag ver&#246;ffentlicht, der besonders die komplizierten Sprachprobleme eines einheitlichen Patentes l&#246;sen sollte. Aber: Dieser Plan wurde im August durch eine Stellungnahme des Europ&#228;ischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg f&#252;r wenig hilfreich erkl&#228;rt. Laut EuGH gehe er sogar gegen die Vertr&#228;ge.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Schlechte Nachrichten f&#252;r Belgien, das gerade die EU-Ratspr&#228;sidentschaft innehat. Belgien erhoffte sich in Sachen Patent einen Durchbruch, da die Wirtschaft immer wieder die &lt;strong&gt;kostspielige und langwierige aktuelle Prozedur der Patentvergabe&lt;/strong&gt; kritisiert. Im internationalen Vergleich steht die EU tats&#228;chlich schlecht dar. Durch die unterschiedlichen Gerichte in den Mitgliedsstaaten wird in der EU die europaweite Patentierung von Erfindungen erschwert. Dies f&#252;hrt wiederum dazu, dass die Kosten f&#252;r eine Bewerbung beim Europ&#228;ischen Patentamt &#252;ber 20 Mal so hoch sind wie in Amerika.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Potenziale in Sachen Forschung und Innovation k&#246;nnen sich somit in Europa nicht voll entfalten. Aber es liegt nicht nur am schwierigen EU-Patent. Zu einer erfolgreichen Innovationspolitik geh&#246;rt auch ein &lt;strong&gt;hohes politisches Engagement, das Budget betreffend&lt;/strong&gt;. Dies bleibt allerdings noch immer aus - die EU-Investments f&#252;r Forschung liegen deutlich unter 2 Prozent des Bruttoinlandprodukts und somit unter dem &lt;strong&gt;OECD-Durchschnitt von 2,3 Prozent&lt;/strong&gt;. Ein einheitliches EU-Patent wird nicht viel helfen, so lange die Forschung nicht &#252;ber Rhetorik hinaus von den Mitgliedsstaaten unterst&#252;tzt wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/hansoete' class='spip_out' rel='external'&gt;han soete&lt;/a&gt;/flickr&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Youth on the move &#8211; Jugend in Bewegung</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Youth-on-the-move-Jugend-in,3982.html</link>
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		<dc:date>2010-09-03T06:38:54Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Die Euros</dc:creator>


		<dc:subject>Bildung</dc:subject>
		<dc:subject>Kultur, Sport, Bildung, Medien</dc:subject>

		<description>Im Rahmen der EU 2020 Strategie will die Europ&#228;ische Kommission im September die Flaggschiffinitiative &#8222;Youth on the move&#8220; offiziell ins Leben rufen. Dabei geht es darum, die Mobilit&#228;t von jungen Menschen w&#228;hrend Ausbildung und Studium &#252;ber L&#228;ndergrenzen hinweg zu steigern und die Rahmenbedingungen daf&#252;r zu verbessern, so dass mehr junge Menschen einen Teil ihrer Ausbildungszeit im Ausland verbringen k&#246;nnen - ohne dass ihnen dadurch Nachteile etwa bei der Anerkennung von Ausbildungszeiten entstehen. (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-Le-site-de-la-semaine-.html" rel="directory"&gt;7. Die Seite des Monats&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Erziehung-+.html" rel="tag"&gt;Bildung&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Culture-sport-education-medias-+.html" rel="tag"&gt;Kultur, Sport, Bildung, Medien&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH80/arton3982-3cbe6.png&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='80' class='spip_logos' style='height:80px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen der &lt;strong&gt;EU 2020 Strategie&lt;/strong&gt; will die Europ&#228;ische Kommission im September die &lt;strong&gt;Flaggschiffinitiative &#8222;Youth on the move&#8220;&lt;/strong&gt; offiziell ins Leben rufen. Dabei geht es darum, die Mobilit&#228;t von jungen Menschen w&#228;hrend Ausbildung und Studium &#252;ber L&#228;ndergrenzen hinweg zu steigern und die Rahmenbedingungen daf&#252;r zu verbessern, so dass mehr junge Menschen einen Teil ihrer Ausbildungszeit im Ausland verbringen k&#246;nnen - ohne dass ihnen dadurch Nachteile etwa bei der Anerkennung von Ausbildungszeiten entstehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Im Zuge dessen sucht &lt;strong&gt;Androulla Vassiliou, die EU-Kommissarin f&#252;r Bildung, Kultur, Jugend und Mehrsprachigkeit&lt;/strong&gt; das direkte Gespr&#228;ch mit jungen Menschen und stellt sich daf&#252;r am &lt;strong&gt;17. September in Br&#252;ssel einer &#246;ffentlichen Debatte, die auch online &#252;bertragen wird&lt;/strong&gt;. Die dazugeh&#246;rige Internetseite, die in K&#252;rze an den Start geht, bietet Informationen zur Initiative und zum Vorhaben der Kommission in diesem Bereich. &lt;strong&gt;Au&#223;erdem gibt es die M&#246;glichkeit, dort bereits ab 15. September Fragen, Kommentare und Anregungen per E-Mail an die Kommissarin zu schicken.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/vassiliou/events/debate_en.htm' class='spip_out' rel='external'&gt;Europ&#228;ische Kommission&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Flutkatastrophe in Pakistan: langfristige EU-Hilfe n&#246;tig</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Flutkatastrophe-in-Pakistan-EU,3985.html</link>
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		<dc:date>2010-09-03T06:36:32Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Die Euros</dc:creator>


		<dc:subject>Entwicklung</dc:subject>
		<dc:subject>Asien</dc:subject>

		<description>Bereits seit Ende Juli leidet Pakistan unter einer der schlimmsten Flutkatastrophen der letzten Jahrzehnte. Die &#220;berschwemmungen infolge des Monsuns haben bereits Hunderte von Toten gefordert. Millionen von Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und sind auf der Flucht vor den Wassermassen. Sch&#228;tzungsweise rund 20 Millionen Menschen sind insgesamt von der Katastrophe betroffen. Einen Monat nach Beginn der &#220;berschwemmungen droht jetzt eine Krankheitswelle aufgrund des verunreinigten (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-La-mauvaise-nouvelle-.html" rel="directory"&gt;6. Die schlechte Nachricht&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Entwicklung-+.html" rel="tag"&gt;Entwicklung&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Asie-+.html" rel="tag"&gt;Asien&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH113/arton3985-3dc88.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='113' class='spip_logos' style='height:113px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bereits seit Ende Juli leidet Pakistan unter einer der schlimmsten Flutkatastrophen der letzten Jahrzehnte.&lt;/strong&gt; Die &#220;berschwemmungen infolge des Monsuns haben bereits Hunderte von Toten gefordert. Millionen von Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und sind auf der Flucht vor den Wassermassen. Sch&#228;tzungsweise rund 20 Millionen Menschen sind insgesamt von der Katastrophe betroffen. &lt;strong&gt;Einen Monat nach Beginn der &#220;berschwemmungen droht jetzt eine Krankheitswelle&lt;/strong&gt; aufgrund des verunreinigten Wassers, das vor allem Hautkrankheiten und gef&#228;hrliche Durchfallerkrankungen wie Cholera ausl&#246;sen kann.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nachdem die internationale Hilfe anf&#228;nglich nur schleppend anlief und auch die Spendenbereitschaft geringer ausfiel als bei anderen Katastrophen wie etwas dem Wirbelsturm auf Haiti Anfang des Jahres, hat auch die EU ihre Hilfszusagen nun erh&#246;ht. &lt;strong&gt;Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin f&#252;r humanit&#228;re Hilfe&lt;/strong&gt; machte sich vor Ort selbst ein Bild von der Lage und reiste nach Pakistan, um Helfer und Flutopfer zu treffen. &lt;strong&gt;Daraufhin erkl&#228;rte sich die EU nun bereit statt der im Juli angek&#252;ndigten 40 Mio. Euro, 70 Mio. Euro an humanit&#228;rer Soforthilfe zur Verf&#252;gung stellen.&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Zusammen mit den Zusagen der EU-Mitgliedsstaaten bel&#228;uft sich die Summe der Hilfsgelder aus der EU auf rund 200 Mio. Euro&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Internationale Hilfsorganisationen sind mit der Verteilung der bereitgestellten Mittel beauftragt und EU-Experten beaufsichtigen vor Ort die Durchf&#252;hrung der Hilfsma&#223;nahmen. &lt;strong&gt;Doch diese Hilfe ist noch nicht genug.&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Laut UN werden rund 360 Mio. Euro Soforthilfe ben&#246;tigt, um eine humanit&#228;re Katastrophe zu verhindern.&lt;/strong&gt; Hinzu kommt, dass es sich dabei lediglich um humanit&#228;re Direktma&#223;nahmen handelt. Ungleich mehr wird der Wiederaufbau Pakistans nach Ende der &#220;berflutungen kosten. Dazu wird langfristige internationale Unterst&#252;tzung ben&#246;tigt, auch um zu verhindern, dass radikale terroristische Gruppen die instabile Lage der Atommacht Pakistan f&#252;r ihre Zwecke auszunutzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Umso n&#246;tiger wird auch die Hilfe der EU sein. EU-Kommissionspr&#228;sident Jos&#233; Manuel Barroso hat denn inzwischen auch bereits die Ausarbeitung eines Plans nicht nur zur Koordinierung der Sofortma&#223;nahmen, sondern auch der langfristigen Unterst&#252;tzung angek&#252;ndigt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/oxfam' class='spip_out' rel='external'&gt;Oxfam International/flickr&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Die EU-Konjunktur erholt sich - dank Deutschland</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Die-EU-Konjunktur-erholt-sich-dank,3990.html</link>
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		<dc:date>2010-09-03T06:34:29Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Die Euros</dc:creator>



		<description>In Deutschland boomt die Wirtschaftsbranche wie in keinem anderen EU-Land. Immer mehr Auftr&#228;ge gehen ein, die Produktion wird angekurbelt und die Branche ist zum ersten Mal seit langem wieder optimistisch, was Wachstumsquoten betrifft. Und bei letzteren sind die Erwartungen hoch: von bis zu drei oder mehr Prozent Wachstum ist die Rede. Sollten sich die Prognosen best&#228;tigen, w&#252;rde die Arbeitslosenquote auf ein Jahrzehnttief sinken. Von diesen rosigen Aussichten profitiert nicht nur Deutschland (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-La-bonne-nouvelle-.html" rel="directory"&gt;5. Die gute Nachricht&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH100/arton3990-4bd7b.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='100' class='spip_logos' style='height:100px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;In Deutschland boomt die Wirtschaftsbranche wie in keinem anderen EU-Land. Immer mehr Auftr&#228;ge gehen ein, die Produktion wird angekurbelt und die Branche ist zum ersten Mal seit langem wieder optimistisch, was &lt;strong&gt;Wachstumsquoten&lt;/strong&gt; betrifft. Und bei letzteren sind die Erwartungen hoch: von bis zu drei oder mehr Prozent Wachstum ist die Rede. Sollten sich die Prognosen best&#228;tigen, w&#252;rde die Arbeitslosenquote auf ein Jahrzehnttief sinken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Von diesen rosigen Aussichten profitiert nicht nur Deutschland - sondern die ganze EU. Im Vergleich dazu w&#228;chst die amerikanische Wirtschaft nur schleppend. &lt;strong&gt;Im August wurden in der EU Wachstumsraten um die 1,7 Prozent aufgezeichnet&lt;/strong&gt;, deutlich mehr als in den vorangegangenen Quartalen oder in den USA. Diese hohe Rate hat die EU vor allem Deutschland zu verdanken. L&#228;nder wie Italien, Spanien, Griechenland oder Portugal (die &#8222;PIGS&#8221;-L&#228;nder) haben sich dagegen aus wirtschaftlicher Sicht fast nicht bewegt. Frankreich tut sich ebenfalls schwer. Damit treibt die &lt;strong&gt;deutsche Exportwirtschaft&lt;/strong&gt; die Eurozone aus der tiefen Krise der vergangenen Monate. Dabei wurde gerade diese Exportorientierung innerhalb der EU heftig kritisiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dennoch: Vorsicht vor zu viel Vorfreude. Ein Land alleine gen&#252;gt nicht, um die EU aus dem Sumpf der Euro- und Wirtschaftskrise zu retten &#8211; die Wirtschaft von &lt;strong&gt;Sorgenkind Griechenland&lt;/strong&gt; schrumpft weiterhin, das Land selbst steckt noch immer tief in der Krise, trotz zahlreicher Rettungsaktionen. Eine Wachstumskluft zwischen Nord und S&#252;d k&#246;nnte im Laufe der Zeit zum Problem werden, besonders da die s&#252;dlichen Euro-L&#228;nder bekannterweise mit &#228;hnlichen Problemen wie Griechenland k&#228;mpfen. Trotzdem geht die EU im zweiten Quartal 2010 in Sachen Wirtschaftswachstum mit gutem Beispiel voran.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/moertl/' class='spip_out' rel='external'&gt;moertl&lt;/a&gt;/flickr&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Eurobarometer-Umfrage: Keine Euphorie f&#252;r Europa</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Eurobarometer-Umfrage-Keine,3989.html</link>
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		<dc:date>2010-09-03T06:28:32Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Die Euros</dc:creator>



		<description>In der neuesten Eurobarometer-Umfrage kriegt die Europ&#228;ische Union den Frust der B&#252;rger zu sp&#252;ren. Weniger als die H&#228;lfte der Europ&#228;er sind noch davon &#252;berzeugt, dass die EU ein positives Unterfangen ist. Dabei ist besonders in Griechenland, Zypern, Portugal, Spanien, Rum&#228;nien, Italien und Luxemburg ein Vetrauensverlust festzustellen. Die Umfrage wurde im Mai, also w&#228;hrend der Euro-Krise durchgef&#252;hrt, und d&#252;rfte so nur wenige wirklich &#252;berraschen. Wie immer wurde eine repr&#228;sentative Gruppe von (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-Le-rendez-vous-.html" rel="directory"&gt;4. Das Dokument&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH113/arton3989-960c4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='113' class='spip_logos' style='height:113px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;In der neuesten &lt;a href='http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb73/eb73_first_en.pdf' class='spip_out' rel='external'&gt;Eurobarometer-Umfrage&lt;/a&gt; kriegt die Europ&#228;ische Union den Frust der B&#252;rger zu sp&#252;ren. &lt;strong&gt;Weniger als die H&#228;lfte der Europ&#228;er&lt;/strong&gt; sind noch davon &#252;berzeugt, dass die EU ein positives Unterfangen ist. Dabei ist besonders in Griechenland, Zypern, Portugal, Spanien, Rum&#228;nien, Italien und Luxemburg ein Vetrauensverlust festzustellen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Umfrage wurde im Mai, also w&#228;hrend der Euro-Krise durchgef&#252;hrt, und d&#252;rfte so nur wenige wirklich &#252;berraschen.
Wie immer wurde eine &lt;strong&gt;repr&#228;sentative Gruppe von Menschen&lt;/strong&gt; aus allen 27 Mitgliedsstaaten befragt und deren erste Eindr&#252;cke und Meinungen zur EU gesammelt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Resultate zeigen, dass die Menschen besonders den Euro und die Schengen-Zone zu sch&#228;tzen wissen, wobei die Garantie von Frieden und Sicherheit nur an dritter Stelle genannt wurde. Interessant ist vor allem, &lt;strong&gt;dass fast ein Viertel der Befragten die EU als Verschwendung von Geldern ansieht&lt;/strong&gt;. Dies d&#252;rfte Wasser auf den M&#252;hlen der Europa-Skeptiker sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Obwohl die Befragten eine gemeinsame und effektive EU-Wirtschaftspolitik bef&#252;rworteten, sagt dies generell nichts &#252;ber das Wissen der EU-B&#252;rger &#252;ber EU-Politik aus. Trotzdem scheint es so, als r&#252;cke das &lt;strong&gt;europ&#228;ische Projekt&lt;/strong&gt; an sich f&#252;r EU-B&#252;rger immer mehr in den Hintergrund.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/daklebtwas/' class='spip_out' rel='external'&gt;daklebtwas&lt;/a&gt;/flickr&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Frankreich weist Roma aus</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Frankreich-weist-Roma-aus,3984.html</link>
		<guid isPermaLink="true">http://www.glieuros.eu/Frankreich-weist-Roma-aus,3984.html</guid>
		<dc:date>2010-09-03T06:22:37Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Die Euros</dc:creator>


		<dc:subject>Minderheiten</dc:subject>
		<dc:subject>Immigration, Polizei und Justiz</dc:subject>
		<dc:subject>Frankreich</dc:subject>
		<dc:subject>Rum&#228;nien</dc:subject>
		<dc:subject>Bulgarien</dc:subject>

		<description>F&#252;r internationale Emp&#246;rung sorgten im August die Ma&#223;nahmen der franz&#246;sischen Regierung zur Ausweisung von Roma aus Frankreich. Seit Anfang des Jahres hat Frankreich bereits rund 8000 Roma in ihre Heimat, meist nach Rum&#228;nien und Bulgarien zur&#252;ckgeschickt. Insgesamt wird die Zahl der in Frankreich lebenden Roma auf 10.000 bis 15.000 Personen gesch&#228;tzt. H&#228;ufig leben sie in &#228;rmlichen Verh&#228;ltnissen, selbstgebauten H&#252;tten und illegalen Wagenburgsiedlungen am Stadtrand unter schlechten sozio&#246;konomischen (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-L-evenement-.html" rel="directory"&gt;3. Das Ereignis&lt;/a&gt;

/ 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Diversite-Minorites-+.html" rel="tag"&gt;Minderheiten&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Immigration-police-et-justice-+.html" rel="tag"&gt;Immigration, Polizei und Justiz&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-France-+.html" rel="tag"&gt;Frankreich&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Roumanie-+.html" rel="tag"&gt;Rum&#228;nien&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Bulgarie-+.html" rel="tag"&gt;Bulgarien&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH93/arton3984-bb7ff.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='93' class='spip_logos' style='height:93px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;F&#252;r internationale Emp&#246;rung sorgten im August die Ma&#223;nahmen der franz&#246;sischen Regierung zur Ausweisung von Roma aus Frankreich. &lt;strong&gt;Seit Anfang des Jahres hat Frankreich bereits rund 8000 Roma in ihre Heimat, meist nach Rum&#228;nien und Bulgarien zur&#252;ckgeschickt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Insgesamt wird die Zahl der in Frankreich lebenden Roma auf 10.000 bis 15.000 Personen gesch&#228;tzt. H&#228;ufig leben sie in &#228;rmlichen Verh&#228;ltnissen, selbstgebauten H&#252;tten und illegalen Wagenburgsiedlungen am Stadtrand unter schlechten sozio&#246;konomischen Bedingungen. Dies f&#252;hrt immer wieder zu Auseinandersetzungen mit der franz&#246;sischen Polizei, die nun verst&#228;rkt versucht, illegale Roma-Lager aufzul&#246;sen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ursachen f&#252;r die Misere gibt es viele. Auch eine mangelnde Integrationspolitik zur Integration der Roma in die franz&#246;sische Gesellschaft vor allem &#252;ber Bildung und Ausbildung d&#252;rfte sicherlich ein zentraler Grund unter vielen sein. Gezielt daf&#252;r verf&#252;gbare EU-Gelder hat Frankreich in der Vergangenheit nicht ausreichend genutzt. &lt;strong&gt;Zahlreiche Medien, Kirchen, Romavertreter und sogar die Vereinten Nationen haben Franlreich f&#252;r die drastische Romapolitik kritisiert.&lt;/strong&gt; Auch die &lt;strong&gt;Europ&#228;ische Kommission befasst sich mit der Frage, ob die Ausweisung von Roma aus Frankreich im Sinne des EU-Rechts legal ist.&lt;/strong&gt; Heikel ist diese Frage besonders in Bezug auf die Roma, die die rum&#228;nische oder bulgarische Staatsb&#252;rgerschaft haben und damit auch EU-B&#252;rger mit allen Rechten und Pflichten sind. Zwar gelten f&#252;r Rum&#228;nien und Bulgarien als neue EU-Mitgliedsstaaten in den meisten EU-L&#228;ndern wie auch in Frankreich &#220;bergangsregelungen bis hin zur vollen Personenfreiz&#252;gigkeit. Das bedeutet zum Beispiel, dass alle Bulgaren und Rum&#228;nen, die in Frankreich leben m&#246;chten, eine Arbeitserlaubnis brauchen, die sie jedoch in der Regel nur dann bekommen, wenn kein franz&#246;sischer Staatsb&#252;rger f&#252;r den entsprechenden Arbeitsplatz gefunden werden kann. Zudem sollten sie ausreichende Mittel nachweisen, um selbstst&#228;dig ihren Lebensunterhalt sichern zu k&#246;nnen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ab Januar 2014 werden diese Restriktionen jedoch wegfallen und dann werden Rum&#228;nen und Bulgaren endg&#252;ltig von der kompletten Arbeitnehmerfreiz&#252;gigkeit in der EU profitieren k&#246;nnen, wie jeder andere EU-Br&#252;ger auch. &lt;strong&gt;Trotz der mit EU-Recht zu vereinbarenden Sonderregelungen f&#252;r B&#252;rger neuer Mitgliedsstaaten kritisierte EU-Justizkommisarin Viviane Reding, dass die franz&#246;sischen Ma&#223;nahmen direkt auf die Minderheit der Roma abzielten.&lt;/strong&gt; Damit wird ein diskriminierender Unterschied zwischen Roma und anderen B&#252;rgern neuer EU-Mitgliedsstaaten wie Rum&#228;nien und Bulgarien gemacht. Au&#223;erdem ist eine solch drastische Ma&#223;nahme wie die Ausweisung lediglich dann rechtens, wenn ein individuelles Vergehen nachgewiesen werden kann, das zum Beispiel die innere Sicherheit gef&#228;hrdet. Zwar ist klar, dass sich jeder Einwanderer, genau wie jeder Franzose an die Gesetze halten muss, dass die Polizei dies &#252;berwacht und gegen Straft&#228;ter vorgeht. Die kollektive Ausweisung einer Minderheit scheint damit aber wohl kaum legal rechtfertigbar zu sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aufgrund der aus Br&#252;ssel ge&#228;u&#223;erten Kritik reisten der &lt;strong&gt;franz&#246;sische Minister f&#252;r Einwanderung, Eric Besson&lt;/strong&gt; und sein Kollege und &lt;strong&gt;Minister f&#252;r Europaangelegenheiten Pierre Lelouche&lt;/strong&gt; Ende August eigens nach Br&#252;ssel, um die Romapolitik ihrer Regierung vor Vertretern der Europ&#228;ischen Kommission zu verteidigen. &lt;strong&gt;Auch andere Staaten wie Italien und D&#228;nemark versch&#228;rfen ihre Romapolitik bis hin zu Ausweisung.&lt;/strong&gt; Inwieweit dies tats&#228;chlich mit EU-Recht vereinbar ist oder nicht, wird die Europ&#228;ische Kommission weiter pr&#252;fen. &lt;strong&gt;Abgesehen von der zu kl&#228;renden juristischen Frage, bleiben jedoch auch politische Fragen,&lt;/strong&gt; nicht nur nach den Gr&#252;nden f&#252;r eine vers&#228;umte Intergration der Roma, sondern auch nach den Motiven der franz&#246;sischen Regierung, insbesondere von Staatspr&#228;sident Nicola Sarkozy, erneut eine rechtspopulistische &#8222;Null-Toleranz-Politik&#8220; zu verfolgen ...&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.elysee.fr/' class='spip_out' rel='external'&gt;&#201;lys&#233;e&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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<item xml:lang="de">
		<title>30 Jahre Solidarnosc</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/30-Jahre-Solidarnosc,3983.html</link>
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		<dc:creator>Die Euros</dc:creator>



		<description>Polen feiert 30 Jahre Solidarnosc. Am 31. August 1980 wurde mit der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc die erste unabh&#228;ngige Gewerkschaft in einem sozialistischen Land gegr&#252;ndet. Heute gilt dies als eines der entscheidenden Ereignisse im Zuge des Niedergangs der sozialistischen Systeme des Ostblocks, der letztlich auch zur deutsch-deutschen Wiedervereinigung f&#252;hrte und die Vereinigung Europas mit der EU-Osterweiterung rund eineinhalb Jahrzehnte sp&#228;ter erst m&#246;glich machte. Nach monatelangen (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-Le-chiffre-.html" rel="directory"&gt;2. Die Zahl&lt;/a&gt;


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH101/arton3983-837b7.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='101' class='spip_logos' style='height:101px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Polen feiert 30 Jahre Solidarnosc. Am &lt;strong&gt;31. August 1980&lt;/strong&gt; wurde mit der &lt;strong&gt;polnischen Gewerkschaft Solidarnosc&lt;/strong&gt; die erste unabh&#228;ngige Gewerkschaft in einem sozialistischen Land gegr&#252;ndet. Heute gilt dies als eines der entscheidenden Ereignisse im Zuge des Niedergangs der sozialistischen Systeme des Ostblocks, der letztlich auch zur deutsch-deutschen Wiedervereinigung f&#252;hrte und die Vereinigung Europas mit der EU-Osterweiterung rund eineinhalb Jahrzehnte sp&#228;ter erst m&#246;glich machte.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nach monatelangen Streiks und Protesten der Arbeiter der Danziger Leninwerft gaben die Verhandlungsf&#252;hrer der polnischen Regierung am 31.August 1980 den Forderungen der Protestbewegung statt und billigten u.a. die Gr&#252;ndung unabh&#228;ngiger Gewerkschaften. Ausl&#246;ser der Streiks, die von Anfang an seitens der katholischen Kirche Polens und polnischer Intellektueller unterst&#252;tzt wurden, waren drastische Preiserh&#246;hungen f&#252;r Fleisch im Juli 1980 gewesen. Aufgrund der zun&#228;chst harten Haltung der Regierungsseite erhoben die Werftarbeiter unter F&#252;hrung des sp&#228;teren ersten Staatspr&#228;sidenten des demokratischen Polens, Lech Walesa, weitere politische und soziale Forderungen. &lt;strong&gt;Der Erfolg der Streikwelle gab den Ansto&#223; f&#252;r die politische Wende auch in anderen Ostblockstaaten.&lt;/strong&gt; Obwohl die polnische Regierung Ende 1981 den Kriegszustand verh&#228;ngte, um so die Gewerkschaft erneut verbieten zu k&#246;nnen, operierte Solidarnosc im Untergrund weiter. Ab August 1988 musste sich die kommunistische F&#252;hrung erneut mit der Untergrundbewegung auseinandersetzen. Es wurde ein runder Tisch einberufen, dessen Ergebnis die ersten teilweise freien Wahlen im Juni 1989 waren, die Solidarnosc mit &#252;berw&#228;ltigender Mehrheit gewann. &lt;strong&gt;Dies machte den Weg frei zur Demokratisierung Polens.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die diesj&#228;hrigen Jubil&#228;umsfeiern zum 30. Jahrestag der Entstehung von Solidarnosc sind jedoch &#252;berschattet von innenpolitischen Spannungen in Polen.&lt;/strong&gt; Da Solidarnosc in den vergangenen Jahren die rechtskonservative Partei der Kaczynskis unterst&#252;tzt hatte, wandten sich viele Anh&#228;nger der neuen liberalen reformorientierten Regierung unter Donald Tusk und dem neugew&#228;hlten Pr&#228;sidenten Bronislaw Komorowski von der Gewerkschaft ab. So erschien auch Lech Walesa selbst nicht zum offiziellen Gedenkgottesdienst. Die Zukunft von Solidarnosc im neuen Polen ist deshalb fragw&#252;rdig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/pacholak' class='spip_out' rel='external'&gt;Krzysztof Pacholak/flickr&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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<item xml:lang="de">
		<title>Oettinger: Eins, zwei ... die dritte Interessenerkl&#228;rung</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Oettinger-Eins-zwei-die-dritte,3988.html</link>
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		<dc:creator>Die Euros</dc:creator>



		<description>G&#252;nther Oettinger, seines Zeichens EU-Kommissar f&#252;r Energie, wird in der deutschen Presse generell gerne kritisiert. Bei seiner Nominierung durch Kanzlerin Merkel hie&#223; es, sein Job in Br&#252;ssel sei quasi ein &#8222;Exil&#8221;, da er in der deutschen Politik nur noch ungern gesehen wird. Auch Oettingers Englischkenntnisse werden oft und gerne zum Objekt von Kritik, Hohn und Spott. Dennoch hat er die Anh&#246;rung im Europ&#228;ischen Parlament vor ein paar Monaten ohne gr&#246;&#223;ere Probleme &#252;berstanden. Im August sorgte (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-La-phrase-.html" rel="directory"&gt;1. Das Gesicht&lt;/a&gt;


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH100/arton3988-d5412.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='100' class='spip_logos' style='height:100px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;G&#252;nther Oettinger, seines Zeichens &lt;strong&gt;EU-Kommissar f&#252;r Energie&lt;/strong&gt;, wird in der deutschen Presse generell gerne kritisiert. Bei seiner Nominierung durch Kanzlerin Merkel hie&#223; es, sein Job in Br&#252;ssel sei quasi ein &#8222;Exil&#8221;, da er in der deutschen Politik nur noch ungern gesehen wird. Auch Oettingers Englischkenntnisse werden oft und gerne zum Objekt von Kritik, Hohn und Spott.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dennoch hat er die &lt;strong&gt;Anh&#246;rung im Europ&#228;ischen Parlament&lt;/strong&gt; vor ein paar Monaten ohne gr&#246;&#223;ere Probleme &#252;berstanden. Im August sorgte Oettinger jedoch wieder f&#252;r negative Schlagzeilen. Als einziger EU-Kommissar musste er nun schon dreimal eine neue Interessenerkl&#228;rung zu seinen &lt;strong&gt;ehrenamtlichen T&#228;tigkeiten&lt;/strong&gt; abgeben. Diese Art von Erkl&#228;rung zu externen T&#228;tigkeiten muss jeder EU-Kommissar vor Amtsantritt abgeben. Im aktuellen Fall kommt hinzu, dass ein deutscher Unternehmensberater gegen Oettinger Strafanzeige erstattet hat. Der Grund: Verdacht auf Falschaussagen unter Eid. Diese Aussagen betreffen externe T&#228;tigkeiten des Kommissars und werden zurzeit von der Stuttgarter Staatsanwaltschaft &#252;berpr&#252;ft.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Neben etwas kuriosen Mitgliedschaften im Kuratorium der Ludwigsburger Festspiele ist Oettinger pikanterweise auch in einigen &lt;strong&gt;von Energiekonzernen gesponserten Ehren&#228;mtern&lt;/strong&gt; aktiv - was bereits in der Vergangenheit von mehreren Europaabgeordneten kritisiert wurde.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Oettinger stellt damit einen fragw&#252;rdigen Rekord auf: Er ist bis heute der erste und einzige Kommissar, der seine Interessenerkl&#228;rung ab&#228;ndern musste. Und das bereits zum dritten Mal.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Artikellogo: &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/ltrebing/' class='spip_out' rel='external'&gt;Lars Trebing&lt;/a&gt;/flickr&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Ungleichheit zwischen M&#228;nnern und Frauen: Auch in der EU?</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Ungleichheit-zwischen-Mannern-und,3959.html</link>
		<guid isPermaLink="true">http://www.glieuros.eu/Ungleichheit-zwischen-Mannern-und,3959.html</guid>
		<dc:date>2010-08-26T08:57:21Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Alexander BR&#220;CK (&#220;bersetzer), Alice RADZYNER</dc:creator>


		<dc:subject>Europ&#228;ische Institutionen</dc:subject>
		<dc:subject>Minderheiten</dc:subject>
		<dc:subject>Sozialpolitik und Arbeitsmarkt</dc:subject>
		<dc:subject>Demokratie und Unionsb&#252;rgerschaft</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Sind die Institutionen der EU ein gutes Beispiel f&#252;r eine europ&#228;ische Gesellschaft, in der M&#228;nner und Frauen gleiche Rechte und Chancen haben?&lt;/p&gt;

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-Articles-d-analyses-.html" rel="directory"&gt;1. Analysen&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Institutions-+.html" rel="tag"&gt;Europ&#228;ische Institutionen&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Diversite-Minorites-+.html" rel="tag"&gt;Minderheiten&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Politique-sociale-et-emploi-+.html" rel="tag"&gt;Sozialpolitik und Arbeitsmarkt&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Democratie-et-citoyennete-+.html" rel="tag"&gt;Demokratie und Unionsb&#252;rgerschaft&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH97/arton3959-41ee5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='97' class='spip_logos' style='height:97px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;&#8222;M&#228;nnliche Chefs bevorzugen bei der Wahl ihres Personals und der Bezahlung andere M&#228;nner, weibliche Chefs denken &#228;hnlich und bevorzugen ebenfalls M&#228;nner. Das m&#252;ssen wir &#228;ndern!&#8221;, forderte die Pr&#228;sidentin der Europ&#228;ischen Juristinnenvereinigung EWLA bei der Er&#246;ffnung des Jubil&#228;umskongresses zum zehnj&#228;hrigen Bestehen der Organisation am 3. Juni in der Bayerischen Vertretung in Br&#252;ssel. Auch zehn Jahre nach der Jahrtausendwende ist die Besch&#228;ftigungsquote der Frauen weiter niedriger als die der M&#228;nner. Obwohl die Mehrheit der Hochschulabsolventen weiblich ist, verdienen Frauen im Durchschnitt immer noch 17,4% weniger in der Stunde als M&#228;nner. Dieser Prozentsatz ist im Laufe der Jahre konstant geblieben. Der Kampf um Gleichberechtigung von M&#228;nnern und Frauen kann sehr hart sein, wenn man in einer Marktwirtschaft, die sich in einer ernsthaften Krise befindet und immer wieder politischen Ver&#228;nderungen ausgesetzt ist, gleichzeitig fundamentale Rechte wahren m&#246;chte. Aber nimmt Europa das Thema &#252;berhaupt ernst genug?&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Wenigstens scheinen Europas B&#252;rger sich dem Problem bewusst zu sein. Laut den Ergebnissen der letzten Eurobarometer-Umfrage, die im Jahre 2009 durchgef&#252;hrt wurde, haben zwei Drittel der Europ&#228;er das Gef&#252;hl, dass immer noch verbreitet Ungleichheit zwischen M&#228;nnern und Frauen herrscht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dem Kampf gegen Diskriminierung im Allgemeinen und um Gleichberechtigung von Mann und Frau im Besonderen wird im Lissaboner Vertrag und der Strategie &#8222;Europa 2020&#8220; Rechnung getragen. Doch geschlechterspezifische Probleme sind in vielen Bereichen unserer Gesellschaft pr&#228;sent und um L&#246;sungen zu finden, m&#252;ssen die Mitgliedsstaaten der EU vielleicht schon Ma&#223;nahmen ergreifen, die bis in den Bereich der Erziehung reichen.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Warum sind wir immer an zweiter Stelle? Warum k&#246;nnen wir nie die Nummer 1 sein?&#8221;&lt;/h3&gt;
&lt;span class='csfoo htmla'&gt;&lt;/span&gt;&lt;dl class='spip_document_3071 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;width:320px;'&gt; &lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;IMG/jpg/ashton_among_men-2.jpg&quot; title='In gewisser Weise darf man sich als Frau keine Niederlage leisten&lt;br /&gt;Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der EU f&#252;r Au&#223;en- und Sicherheitspolitik und erste Vizepr&#228;sidentin der Europ&#228;ischen Kommission (links im Bild), gemeinsam mit Staats- und Regierungschefs Ende 2009 Quelle: European Council Photographic Library' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L320xH320/ashton_among4ad2-e22c0.jpg' width='320' height='320' alt='JPEG - 33,2 kB' style='height:320px;width:320px;' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt; &lt;dt class='spip_doc_titre'&gt;&lt;strong&gt;In gewisser Weise darf man sich als Frau keine Niederlage leisten&lt;/strong&gt;&lt;/dt&gt; &lt;dd class='spip_doc_descriptif'&gt;&lt;p&gt;Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der EU f&#252;r Au&#223;en- und Sicherheitspolitik und erste Vizepr&#228;sidentin der Europ&#228;ischen Kommission (links im Bild), gemeinsam mit Staats- und Regierungschefs Ende 2009&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.consilium.europa.eu/App/NewsRoom/galleryViewer.aspx?command=PIC&amp;pic=16&amp;bid=76&amp;lang=EN&amp;rubrique=2968&amp;dateEvent=10/12/2009&amp;id=433&amp;picid=7086dff7-e13f-4110-a11b-ea447b876345' class='spip_out' rel='external'&gt;European Council Photographic Library&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/dd&gt; &lt;/dl&gt;&lt;span class='csfoo htmlb'&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Europas B&#252;rger nehmen das Thema ernst. Aber geht die EU auch mit gutem Beispiel voran?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Obwohl 40% seiner Berater weiblich sind, betont auch der EU-Pr&#228;sident Herman Van Rompuy, dass im Europ&#228;ischen Rat bedauerlicherweise immer noch ein Ungleichgewicht zwischen M&#228;nnern und Frauen herrsche. Pers&#246;nlichkeiten wie Angela Merkel bilden die Ausnahme, denn die nationale Politik und die der EU werden ganz offensichtlich von M&#228;nnern dominiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Vizepr&#228;sidentin des Europ&#228;ischen Parlaments, Diana Wallis, zeigt sich schockiert &#252;ber die derzeitige Situation, in der Frauen in den Spitzenpositionen deutlich unterrepr&#228;sentiert sind. Bei der Konferenz der EWLA am 3. Juni erkl&#228;rte sie seufzend: &#8220;Fr&#252;her habe ich mich vehement f&#252;r die Gleichstellung der Frau eingesetzt. Ich dachte, ich k&#246;nnte langsam damit aufh&#246;ren.&#8221; In der Hoffnung, eine Ver&#228;nderung dieser ungleichen Situation in der EU herbeif&#252;hren zu k&#246;nnen, f&#252;hrte Wallis am 18. November 2009 eine Demonstration der Europ&#228;ischen Frauenlobby (EWL) an. W&#228;hrend ihres Marsches vom Europ&#228;ischen Parlament zum Europ&#228;ischen Rat forderten die Demonstranten, dass mindestens einer der vier h&#246;chsten Posten in der EU von einer Frau besetzt werden sollte und dass das Kollegium der EU-Kommissare zur H&#228;lfte aus Frauen bestehen sollte. Sollte dies nicht gelingen, so w&#252;rden einige Mitglieder des Parlaments ihre Zustimmung zur neuen Zusammensetzung der Kommission verweigern, drohten die Demonstranten. Das Ergebnis dieser Drohung: Ein Drittel der neuen EU-Kommissare sind weiblich.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diana Wallis ist dennoch skeptisch und fragt sich: &#8220;Warum sind wir immer an zweiter Stelle? Warum k&#246;nnen wir nie die Nummer 1 sein?&#8220; Die Baronin Catherine Ashton ist zwar die Hohe Vertreterin der EU f&#252;r Au&#223;en- und Sicherheitspolitik und erste Vizepr&#228;sidentin der Europ&#228;ischen Kommission. Aber die Herausforderung, einen solchen Posten zu bekleiden, ist damit noch nicht zu Ende. Sobald Frauen einmal in einer F&#252;hrungsposition sind, m&#252;ssen sie erfahrungsgem&#228;&#223; hart um ihre Anerkennung k&#228;mpfen. Die zuvor genannten Beispiele Angela Merkel und Catherine Ashton sind in dieser Hinsicht vorbildlich. Beide Politikerinnen werden in den Medien immer wieder heftig kritisiert, denn: &#8220;In gewisser Weise darf man sich als Frau keine Niederlage leisten.&#8220;, so Diana Wallis.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Wie geht man in der EU mit der Geschlechterfrage um?&lt;/h3&gt;
&lt;span class='csfoo htmla'&gt;&lt;/span&gt;&lt;dl class='spip_document_3072 spip_documents spip_documents_right' style='float:right;'&gt; &lt;!--# pour le l&#233;gendage en bas de l'image dans Thickbox : Soit (code origine): title='JPEG - 148,4 kB' Ou : title='&#8220;Warum sind wir immer an zweiter Stelle?&#8221; &lt;p&gt;Diana Wallis, Vizepr&#228;sidentin des Europ&#228;ischen Parlaments (links) und Margot Wallstr&#246;m, ehemalige Vizepr&#228;sidentin der Europ&#228;ischen Kommission&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: &lt;a href='http://ec.europa.eu/avservices/2010/photo/photoDetails.cfm?sitelang=en&amp;ref=P-014556/00-08' class='spip_out' rel='external'&gt;Audiovisueller Dienst der Europ&#228;ischen Kommission&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;' Ou nom exact du fichier : title='diana_wallis-2.jpg' --&gt; &lt;dt&gt;&lt;img src='http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L500xH333/diana_wallis-2-f1fba.jpg' width='500' height='333' alt='&#8220;Warum sind wir immer an zweiter Stelle?&#8221;' style='height:333px;width:500px;' /&gt;&lt;/dt&gt; &lt;!--# A r&#233;-activer si je veux faire appara&#238;tre le titre sous les vignettes : &lt;dt class='crayon document-titre-3072 spip_doc_titre' style='width:350px;'&gt;&lt;strong&gt;&#8220;Warum sind wir immer an zweiter Stelle?&#8221;&lt;/strong&gt;&lt;/dt&gt; --&gt; &lt;dd class='crayon document-descriptif-3072 spip_doc_descriptif' style='width:350px;'&gt;Diana Wallis, Vizepr&#228;sidentin des Europ&#228;ischen Parlaments (links) und Margot Wallstr&#246;m, ehemalige Vizepr&#228;sidentin der Europ&#228;ischen Kommission &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Quelle: &lt;a href='http://ec.europa.eu/avservices/2010/photo/photoDetails.cfm?sitelang=en&amp;ref=P-014556/00-08' class='spip_out' rel='external'&gt;Audiovisueller Dienst der Europ&#228;ischen Kommission&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;
&lt;/dd&gt; &lt;/dl&gt;&lt;span class='csfoo htmlb'&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Geschlechtliche Gleichberechtigung wirft in vielen Bereichen Probleme auf. Frauen werden auf dem Arbeitsmarkt h&#228;ufiger diskriminiert als M&#228;nner. In Entwicklungsl&#228;ndern wirkt sich die Globalisierung negativ f&#252;r Frauen aus, weil mehr und mehr Landwirte in die Armut abrutschen, was dazu f&#252;hrt, dass die Frauen gezwungenerma&#223;en in andere L&#228;nder auswandern und dort erniedrigende und nicht selten gef&#228;hrliche T&#228;tigkeiten mit starker k&#246;rperlicher Belastung aus&#252;ben m&#252;ssen, so die Generalsekret&#228;rin des Europ&#228;ischen Gewerkschaftsbunds, Catelene Passchier. Ebenso finden Frauen mit Behinderungen wohl weniger Ber&#252;cksichtigung auf dem Arbeitsmarkt als ihre m&#228;nnlichen Kollegen. Au&#223;erdem ist klar, dass in Zeiten einer Wirtschaftskrise M&#228;nner, die einen gering qualifizierten Job aus&#252;ben oder in der Automobilindustrie t&#228;tig sind, eher ihren Arbeitsplatz verlieren als jene, die eine h&#246;her qualifizierte T&#228;tigkeit aus&#252;ben. Frauen sind aber indirekte Verlierer dieser Entlassungen, da &#246;ffentliche Ausgaben umgelagert werden und Zusch&#252;sse gek&#252;rzt werden. Dies sind nur einige wenige Beispiele.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gibt mehrere Gesetzestexte der EU, die sich dem Problem der Gleichberechtigung von M&#228;nnern und Frauen widmen. G&#252;ltige Regelungen des Lissaboner Vertrags und EU-Richtlinien sorgen f&#252;r Gleichstellung beim Zugang zur Arbeitswelt, f&#252;r gleiche Bezahlung, f&#252;r die Gew&#228;hrleistung von Mutterschutz, f&#252;r gleiche soziale Absicherung und vieles mehr.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die durchg&#228;ngige Ber&#252;cksichtigung der Geschlechterfrage oder der Prozess der Integration der geschlechtlichen Gleichberechtigung in s&#228;mtliche Aktivit&#228;ten und Ma&#223;nahmen der EU ist ein wichtiges Element des Vertrags von Lissabon und auch der Strategie &#8222;Europa 2020&#8220;. Letztgenannte Strategie legt den Schwerpunkt auf strukturelles Wachstum, das intelligent, nachhaltig und umfassend sein soll. Sie beinhaltet das sehr ehrgeizige Ziel, die Besch&#228;ftigungsquote der Bev&#246;lkerung zwischen 20 und 60 Jahren von den aktuellen 69 Prozent auf mindestens 75 Prozent zu erh&#246;hen. Um es mit den Worten Herman Van Rompuys zu sagen: Ohne die Ber&#252;cksichtigung der Frau &#8222;k&#246;nnen wir nichts von alledem erreichen.&#8221;&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kann die EU wirklich etwas gegen die Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt unternehmen?&lt;/h3&gt;
&lt;span class='csfoo htmla'&gt;&lt;/span&gt;&lt;dl class='spip_document_3073 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;'&gt; &lt;!--# pour le l&#233;gendage en bas de l'image dans Thickbox : Soit (code origine): title='JPEG - 116,7 kB' Ou : title='Stereotype Vorstellungen sind in unserer Gesellschaft immer noch sehr verbreitet &lt;p&gt;&lt;i&gt;Quelle: flickr, &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/freeparking/2611866789/' class='spip_out' rel='external'&gt;freeparking&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;' Ou nom exact du fichier : title='boy_girl-2.jpg' --&gt; &lt;dt&gt;&lt;img src='http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L343xH500/boy_girl-2-ff7d1.jpg' width='343' height='500' alt='Stereotype Vorstellungen sind in unserer Gesellschaft immer noch sehr verbreitet' style='height:500px;width:343px;' /&gt;&lt;/dt&gt; &lt;!--# A r&#233;-activer si je veux faire appara&#238;tre le titre sous les vignettes : &lt;dt class='crayon document-titre-3073 spip_doc_titre' style='width:343px;'&gt;&lt;strong&gt;Stereotype Vorstellungen sind in unserer Gesellschaft immer noch sehr verbreitet&lt;/strong&gt;&lt;/dt&gt; --&gt; &lt;dd class='crayon document-descriptif-3073 spip_doc_descriptif' style='width:343px;'&gt;&lt;i&gt;Quelle: flickr, &lt;a href='http://www.flickr.com/photos/freeparking/2611866789/' class='spip_out' rel='external'&gt;freeparking&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;
&lt;/dd&gt; &lt;/dl&gt;&lt;span class='csfoo htmlb'&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;&#8220;Es sind auf EU-Ebene ausreichend gesetzliche Grundlagen vorhanden&#8221;, verr&#228;t Edit Bauer, Mitglied des Europ&#228;ischen Parlaments und des Ausschusses f&#252;r die Rechte der Frau und Chancengleichheit (FEMM), &#8222;aber gr&#246;&#223;tenteils sind immer noch die Mitgliedsstaaten selbst f&#252;r das Thema verantwortlich.&#8220;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Laut der neuesten Eurobarometer-Umfrage sehen drei Viertel der Europ&#228;er die Gr&#252;nde f&#252;r die mangelnde Ber&#252;cksichtigung von Frauen f&#252;r Spitzenpositionen entweder in deren Verantwortung gegen&#252;ber der Familie oder der Dominanz der Gesch&#228;ftswelt durch M&#228;nner, die nicht gen&#252;gend Vertrauen in Frauen setzen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Stereotype Vorstellungen sind in unserer Gesellschaft immer noch sehr verbreitet. &#8222;Ich wette, dass ich heute nicht da w&#228;re wo ich bin, wenn ich damals mit Jeans und T-Shirt in das Europ&#228;ische Parlament hineinspaziert w&#228;re&#8221;, meint Diana Wallis, die die Vorstellung ablehnt, dass Frauen genauso aussehen sollten wie M&#228;nner, um im Gesch&#228;ftsleben erfolgreich zu sein. Die j&#252;ngste Eurobarometer-Umfrage belegte auch, dass die Mehrheit der Europ&#228;er der Meinung ist, dass frauenfeindliche Klischeevorstellungen am h&#228;ufigsten am Arbeitsplatz vorkommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Erziehung ist hier das Stichwort. Solange Schulen, die Medien, die Spielzeugindustrie und alle anderen, die noch zur Sozialisation beitragen, nichts aktiv dagegen unternehmen, dass Kinder in einer Welt aufwachsen, in der Jungen in blauer Kleidung stellvertretend f&#252;r das Bild des hart arbeitenden Familienvaters stehen und M&#228;dchen mit pinkfarbenen Kleidern die Haare ihrer Barbiepuppen k&#228;mmen, wird sich an der Rollenverteilung in unserer Gesellschaft nichts &#228;ndern.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Finstere Wolken &#252;ber der spanischen, portugiesischen und italienischen Wirtschaft</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Finstere-Wolken-uber-der,3951.html</link>
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		<dc:date>2010-08-10T17:06:24Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Marion Laboure, Wencke STAACK (&#220;bersetzerin)</dc:creator>


		<dc:subject>Italien</dc:subject>
		<dc:subject>Spanien</dc:subject>
		<dc:subject>Portugal</dc:subject>
		<dc:subject>Europa in der Krise</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;&#8222;Sich zu treffen ist ein Anfang, zusammen zu bleiben ist eine Entwicklung, zusammen zu arbeiten ist Erfolg.&#8220; - Henry Ford&lt;/p&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH113/arton3951-2388e.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='113' class='spip_logos' style='height:113px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Spanien, Portugal und Italien sind in den letzten Wochen immer mehr ins Rampenlicht ger&#252;ckt. Jedes dieser L&#228;nder hat neue Sparma&#223;nahmen angek&#252;ndigt. Die Einzelheiten dieser Sparma&#223;nahmen wurden der Europ&#228;ischen Kommission und den Regierungschefs am 18.Mai bei der Ratsversammlung vorgelegt. Die Ma&#223;nahmen beinhalten unter anderem Steuererh&#246;hungen in Portugal und Ausgabenk&#252;rzungen in Spanien. Das Haushaltsdefizit Spaniens erreichte 2009 mit 11,2 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) seinen H&#246;chststand und das Ziel ist es nun, es auf 9,3 % in diesem Jahr und anschlie&#223;end auf 6,0 % im n&#228;chsten Jahr zu senken. Am Sonntag, dem 9.Mai k&#252;ndigte Spanien an, dass es das Defizit dieses Jahr um f&#252;nf Milliarden Euro (0,5 % des BIP) und um zehn Milliarden Euro im n&#228;chsten Jahr reduzieren m&#246;chte. Diese in einer derartigen Gr&#246;&#223;e und Strenge noch nie dagewesene Finanzpl&#228;ne, sollten das Defizit deutlich reduzieren und die Staatsfinanzen wieder so in Ordnung bringen, wie es f&#252;r einen gesunden Staat erforderlich ist.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Um dies zu erreichen, hat die spanische Regierung am 27. Mai ihren Sparplan bewilligt. In diesem sind K&#252;rzungen in einer H&#246;he von 15 Milliarden Euro vorgesehen. Au&#223;erdem soll mit seiner Hilfe die Reduzierung der Staatsverschuldung beschleunigt werden. Hierin enthalten ist auch eine Lohnk&#252;rzung f&#252;r die am besten Verdienenden, eine K&#252;rzung um 5 % (0,6 % des BIP) bei den Geh&#228;ltern im &#246;ffentlichen Sektor ab Juni und Nullrunden der Geh&#228;lter von 2011 bis 2013. Au&#223;erdem gibt es Pl&#228;ne dahingehend, nur einen von zwei Angestellten im &#246;ffentlichen Sektor zu ersetzen, ab dem 1. Januar 2011 den 2.500 Euro Bonus f&#252;r die Geburt eines Kindes abzuschaffen, automatische Stabilisatoren der Renteninflation aufzuheben, &#246;ffentliche Investitionen 2010 und 2011 um 6.045 Milliarden zu reduzieren und Fonds f&#252;r lokale Beh&#246;rden um 1,2 Milliarden Euro zu k&#252;rzen. Auch Entwicklungshilfen werden in den Jahren 2010 und 2011 auf 600 Milliarden Euro heruntergek&#252;rzt. Dank Verhandlungen zwischen dem spanischen Premierminister Jos&#233; Luis Rodr&#237;guez Zapatero und den Leitern der Gewerkschaften CCOO und UGT konnte ein Generalstreik vermieden werden. Trotzdem riefen die Gewerkschaften zu einem Streik im &#246;ffentlichen Sektor am 8. Juni auf.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Am 28. Mai hat die Ratingagentur Fitch die Kreditw&#252;rdigkeit Spaniens um eine Stufe auf AA+ heruntergestuft. Damit verlor Spanien seine hervorragende &#8222;triple A&#8220; (AAA) Bonit&#228;t. Zudem erkl&#228;rte Brian Coulton, Verantwortlicher bei Fitch f&#252;r die Kreditw&#252;rdigkeit von europ&#228;ischen Staaten, dass &#8222;obwohl die Zinss&#228;tze die Stufe AAA verdienen w&#252;rden, der Prozess der wirtschaftlichen Anpassung, laut Prognosen von Fitch, schwerer wird, und in Spanien l&#228;nger als in anderen auf AAA eingestuften L&#228;ndern ben&#246;tigen wird&#8220;. Trotzdem ist diese Herabstufung schwer zu verstehen, wenn man die strengen Reformen ber&#252;cksichtigt, die von der spanischen Regierung angenommen wurden. Es wird auch die wirtschaftliche Erholung Spaniens behindern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Am Donnerstag, dem 13. Mai gab die portugiesische Regierung Sparma&#223;nahmen bekannt, durch die das Defizit von sch&#228;tzungsweise 9,4 % des BIP im Jahre 2009, 2010 auf 7,3 % und 2011 dann auf 4,6 % reduziert werden soll. Die Regierung plant, die Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt auf 21 % zu erh&#246;hen. Gro&#223;e Unternehmen sollen zudem auf alle Gewinne eine zus&#228;tzliche &#8222;Krisensteuer&#8220; von 2,5 Prozent zahlen. Auch die Einkommen sollen um 1 bis 1,5 Prozentpunkte h&#246;her besteuert werden. Bis jetzt hat Portugal bei seinen Reformen eine gewisse Bereitschaft und Entschlossenheit gezeigt. Das Land hat es geschafft, das Rentensystem des &#246;ffentlichen Sektors dem des privaten &#252;ber Nacht anzugleichen und ist weiterhin das einzige Land, das diesen Schritt gegangen ist. Dies ist ein Bereich, in dem es vielen schwerf&#228;llt, &#196;nderungen durchzusetzen. Trotzdem hat Portugal es mit einem immer wiederkehrenden Wachstumsproblem zu tun: Das j&#228;hrliche Wachstum ist mit 0,0 % 2008 und 1,9 % 2007 sehr gering.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der italienische Finanzminister Giulio Tremonti hat am 25. Mai dem Ministerrat das Sparkonzept des Landes f&#252;r die n&#228;chsten zwei Jahre vorgestellt, welches noch am selben Tag genehmigt wurde. Zun&#228;chst war eine Ausgabenk&#252;rzung um 26 Milliarden Euro geplant, aber diese wurde dann auf 24 Milliarden Euro reduziert. Andere Ma&#223;nahmen sind: Einstellungsstopps, Lohnsenkungen und der Plan, nur f&#252;r 20 % der Ruhest&#228;ndler im &#246;ffentlichen Sektor neue Mitarbeiter einzustellen (5-6 Milliarden Euro), K&#252;rzungen der Geldmittel f&#252;r lokale Beh&#246;rden (1-2 Milliarden Euro), Ausgabenk&#252;rzungen f&#252;r Produkte und Dienstleistungen f&#252;r die Regierung (1-2 Milliarden Euro), weniger Steuerabz&#252;ge (1 Milliarde Euro) und Steuersenkungen f&#252;r Unternehmen (0,5 Milliarden Euro). Das Ziel der italienischen Regierung ist eine Reduzierung des Defizits von 5,3 % des BIP im letzten Jahr auf 2,7 % 2012. Die Wirtschaftskrise hat dem Ansehen des Premierministers Silvio Berlusconi schwer geschadet. 26 % der Bev&#246;lkerung glauben, dass die Regierung Berlusconi schlecht auf die Krise reagiert hat, was zweimal mehr Menschen sind, als noch im Jahr zuvor. Nach Angaben einer am 24. Mai von der italienischen Zeitung Corriere della Sera durchgef&#252;hrten Umfrage sagen mittlerweile 38 %, dass sie ein wenig entt&#228;uscht w&#228;ren. Dar&#252;ber hinaus hatte der italienische Gewerkschaftsbund CGIL f&#252;r Ende Juni einen Streik angek&#252;ndigt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Diese drei L&#228;nder sind in einer schwierigen Situation. Einerseits m&#252;ssen sie die von der Kommission erstellten Richtlinien und Regelungen einhalten sowie die Staatsfinanzen verbessern, weil sie sonst ihre Glaubw&#252;rdigkeit an den M&#228;rkten verlieren. Andererseits m&#252;ssen sie die eigene Bev&#246;lkerung zufriedenstellen, die immer noch nicht das wahre Ausma&#223; der Situation oder das, was auf dem Spiel steht, versteht und auch oft gegen diese Sparma&#223;nahmen eingestellt ist. Dennoch haben Italien, Spanien und Portugal gezeigt, dass sie gewillt sind, diese Sparma&#223;nahmen ungekannten Ausma&#223;es durchzuf&#252;hren. Jetzt steht der schwierigste Teil bevor: die Umsetzung dieser Pl&#228;ne, die schwieriger werden k&#246;nnte als erwartet.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auch wenn die Instandsetzung der Staatsfinanzen f&#252;r einen gesunden Staat notwendig ist, werden diese Sparma&#223;nahmen von einem schwachen Wachstum begleitet werden, was zu einer Zeit geschieht, in der die L&#228;nder sich neu organisieren. Es wird wohl etwas dauern, bis wir wirkliches Wachstum sehen und die Dinge ihren normalen Gang gehen...&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
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		<title>Ce qu'il reste de l'&#233;quipe de France</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Ce-qu-il-reste-de-l-equipe-de.html</link>
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		<dc:subject>Frankreich</dc:subject>

		<description>L'&#233;quipe de France de football s'est enfonc&#233;e dans le psychodrame et la crise. De l'insulte de Nicolas Anelka &#224; Raymond Domenech le soir de l'&#233;crasante d&#233;faite face au Mexique, au renvoi du joueur, et &#224; la dispute entre Patrice Evra, capitaine et Robert Duverne, pr&#233;parateur physique, le ridicule semble avoir atteint son comble pour l'&#233;quipe de France de Football en Afrique du Sud. Incomp&#233;tence de Domenech, tensions manifestes dans l'&#233;quipe, immaturit&#233; des joueurs et du staff : les Bleus auraient plus (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;L'&#233;quipe de France de football s'est enfonc&#233;e dans le psychodrame et la crise. De l'insulte de Nicolas Anelka &#224; Raymond Domenech le soir de l'&#233;crasante d&#233;faite face au Mexique, au renvoi du joueur, et &#224; la dispute entre Patrice Evra, capitaine et Robert Duverne, pr&#233;parateur physique, le ridicule semble avoir atteint son comble pour l'&#233;quipe de France de Football en Afrique du Sud. Incomp&#233;tence de Domenech, tensions manifestes dans l'&#233;quipe, immaturit&#233; des joueurs et du staff : les Bleus auraient plus besoin d'une psychanalyse de groupe que d'un entra&#238;nement physique&#8230;. Apr&#232;s la d&#233;faite &#233;vidente contre l'Afrique du sud, le r&#234;ve d'une &#233;quipe de France en finale de la Coupe du Monde a laiss&#233; place au cauchemar.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Komorowski de fond</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Komorowski-de-fond.html</link>
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		<dc:subject>Polen</dc:subject>
		<dc:subject>Nationale Politik</dc:subject>

		<description>Bronislaw Komorowski est arriv&#233; en t&#234;te le 20 juin, lors du premier tour de l'&#233;lection pr&#233;sidentielle en Pologne, deux mois apr&#232;s la mort du pr&#233;sident sortant, l'ultraconservateur Lech Kaczynski. Bronislaw Komorowski, ancien pr&#233;sident du Parlement, est le candidat de la Plate-forme civique (PO), le parti lib&#233;ral et pro-europ&#233;en du Premier ministre Donald Tusk. Ayant obtenu 41 %, il devra affronter Jaroslaw Kaczynski , candidat du parti conservateur et populiste Droit et Justice (PiS), jumeau du (...)

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Politique-nationale-+.html" rel="tag"&gt;Nationale Politik&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L113xH150/arton3822-bdc04.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='113' height='150' class='spip_logos' style='height:150px;width:113px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://fr.wikipedia.org/wiki/Bronis%C5%82aw_Komorowski' class='spip_out' rel='external'&gt;Bronislaw Komorowski&lt;/a&gt; est arriv&#233; en t&#234;te le 20 juin, lors du premier tour de l'&#233;lection pr&#233;sidentielle en Pologne, deux mois apr&#232;s la mort du pr&#233;sident sortant, l'ultraconservateur Lech Kaczynski. Bronislaw Komorowski, ancien pr&#233;sident du Parlement, est le candidat de la Plate-forme civique (PO), le parti lib&#233;ral et pro-europ&#233;en du Premier ministre Donald Tusk. Ayant obtenu 41 %, il devra affronter Jaroslaw Kaczynski , candidat du parti conservateur et populiste Droit et Justice (PiS), jumeau du pr&#233;sident d&#233;funt et ancien premier ministre ayant obtenu 36 %.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>
<item xml:lang="de">
		<title>Belgisch sein bedeutet, das Andere zu brauchen, um sich selbst zu bestimmen</title>
		<link>http://www.glieuros.eu/Belgisch-sein-bedeutet-das-Andere,3801.html</link>
		<guid isPermaLink="true">http://www.glieuros.eu/Belgisch-sein-bedeutet-das-Andere,3801.html</guid>
		<dc:date>2010-06-10T19:14:50Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Antoine de Lame, Louis Alfons Nobels, Quentin Martens</dc:creator>


		<dc:subject>Minderheiten</dc:subject>
		<dc:subject>Demokratie und Unionsb&#252;rgerschaft</dc:subject>
		<dc:subject>Belgien</dc:subject>
		<dc:subject>Gesellschaft, Unionsb&#252;rgerschaft, Geschichte</dc:subject>

		<description>&lt;p&gt;Wer kann von sich heute noch behaupten, typisch belgisch zu sein? Niemand. Jeder. Bedeutet &#8222;belgisch sein&#8220; nicht, in aller Bescheidenheit zu akzeptieren, dass man das Andere ben&#246;tigt, um sich selbst zu definieren?&lt;/p&gt;

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/-Regards-d-Europeens-.html" rel="directory"&gt;2. Aus der Sicht von Europ&#228;ern&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Diversite-Minorites-+.html" rel="tag"&gt;Minderheiten&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Democratie-et-citoyennete-+.html" rel="tag"&gt;Demokratie und Unionsb&#252;rgerschaft&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Belgique-+.html" rel="tag"&gt;Belgien&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://www.glieuros.eu/+-Societe-citoyennete-histoire-+.html" rel="tag"&gt;Gesellschaft, Unionsb&#252;rgerschaft, Geschichte&lt;/a&gt;

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.glieuros.eu/local/cache-vignettes/L150xH124/arton3801-d0dd3.png&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width='150' height='124' class='spip_logos' style='height:124px;width:150px;' /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&lt;p&gt;Wer kann von sich heute noch behaupten, typisch belgisch zu sein? Niemand. Jeder. Bedeutet &#8222;belgisch sein&#8220; nicht, in aller Bescheidenheit zu akzeptieren, dass man das Andere ben&#246;tigt, um sich selbst zu definieren? Das denken die Autoren Quentin Martens, Louis-Alfons Nobels, Antoine de Lame und Sandrine Siegers, in diesem Aufruf gegen das Aufkommen von Nationalismen kurz vor den Wahlen in Belgien.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p&gt;Auf das klassische Argument &#8222;wir haben ja nichts gemeinsam, alles trennt uns&#8220; antworten wir heute mit der Gegenfrage: wer kann von sich heute noch behaupten, typisch belgisch zu sein? Niemand. Jeder. Bedeutet &#8222;belgisch sein&#8220; nicht, in aller Bescheidenheit zu akzeptieren, dass man das Andere ben&#246;tigt, um sich selbst zu definieren; die Bescheidenheit zu erkennen, dass man nicht selber der belgische Prototyp sein kann? Wir leben im Zeitalter der Multikulturalit&#228;t, und die Belgier waren in der Vergangenheit stets die Vorreiter einer multiplen, komplexen, vagen, zerbrechlichen, aber doch so sch&#246;nen Identit&#228;t. Belgisch zu sein bedeutet auch, zu akzeptieren, nicht f&#252;r sich alleine belgisch sein zu k&#246;nnen. Es bedeutet, zu akzeptieren, dass uns ein Teil von uns entwischt. Belgisch zu sein bedeutet, in uns selbst unseren fremden Teil zu erkennen. Brel sagte einmal, dass ein Land ist viel mehr als etwas Geografisches sei. &#8222;Belgisch sein&#8220; ist ein Geisteszustand, eine Lebenshaltung.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es werden sich immer Gr&#252;nde f&#252;r eine Spaltung finden lassen. Heute sind es die sprachlichen Spannungen, morgen werden es vielleicht die sozialen Unterschiede oder religi&#246;se Fragen sein.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Andere ist, per Definition, immer anders. Ann&#228;herung an das Andere ist keine Frage der Sprache, sondern eine Herausforderung der gegenseitigen Selbstverwirklichung, der wir uns &#252;berall stellen k&#246;nnen: unterwegs, in unseren Familien, unter Kollegen, in unseren Ehen. Macht dies nicht genau den Kern unseres Lebens aus?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wir leben in einer Epoche, in der unsere Identit&#228;ten genauso aufgebaut werden m&#252;ssen wir vor 50 Jahren. Aber wir sollten nicht vergessen, dass die belgische Identit&#228;t noch nie eine unver&#228;nderliche Selbstverst&#228;ndlichkeit war. Wir mussten sie seit der Gr&#252;ndung Belgiens immer wieder aufs Neue suchen, erfinden und wieder neu erfinden. Aber diese Identit&#228;t der fortdauernden Suche, dieser permanente Zustand des Wiedererfindens, ist auch gestalterisch. Dies gilt f&#252;r die Frankophonen wie f&#252;r die Flamen und die Deutschsprachigen, aber auch die Italiener, Spanier, Marokkaner, Kongolesen und T&#252;rken, die sich Belgien als neue Heimat ausgesucht haben. H&#228;tten wir Pers&#246;nlichkeiten wie Toots Thielemans, Jacques Brel, Arno, James Ensor, Jan Fabre, Magritte, Herg&#233; oder Panamenko hervorgebracht, wenn wir diese komplexe Identit&#228;t nicht gehabt h&#228;tten, oder wenn die belgische Identit&#228;t sich wie selbstverst&#228;ndlich herausgebildet h&#228;tte? Belgien ist wie aus dem Nichts heraus geboren, und trotzdem repr&#228;sentiert es ein Projekt, dem viele Generationen ihr Leben gewidmet haben.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Belgien, Spiegel Europas&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Europa ist ein Idealbild des Zusammenlebens. Die Europ&#228;ische Union ist ein Mittel dazu. Was heute in unserem Land geschieht, stellt uns in den Schatten und reicht &#252;ber unsere Landesgrenzen hinaus. Heute braucht Europa uns, nicht als Mitgliedstaat, sondern als Modell des Zusammenlebens.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Durch unsere gemischte Gesellschaft, unsere Vielfalt der Kulturen, das Zusammentreffen der romanischen mit der germanischen Welt und unseren Sprachenreichtum ist und bleibt Belgien eines der Labore Europas. Ist unsere Geschichte nicht die europ&#228;ischste aller Geschichten? Schon immer sind wir ein Kreuzung der Zivilisationen. Wir sind, ob wir es nun wahr haben wollen oder nicht, ein Symbol. Dies ist in unseren B&#246;den und unseren K&#246;pfen verankert, so wie dem von Paul-Henri Spaak, den das Ideal der Europ&#228;ischen Einigung geschaffen hat.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was in Belgien passiert, das Misstrauen anderen gegen&#252;ber und Zur&#252;ckziehen in sich selbst, ist die B&#252;chse der Pandora vieler Mitgliedstaaten. Sprachliche Minderheiten existieren &#252;berall in Europa, mit Ausnahme von Portugal. Morgen k&#246;nnten Schottland, Katalonien oder die slowenischen Minderheiten in &#214;sterreich in unsere Fu&#223;stapfen treten. Wie k&#246;nnen wir dieses Projekt des Friedens und der Wiedervereinigung mit den L&#228;ndern Mittel- und Osteuropas bewundern, den Fall der Berliner Mauer - Symbol des Zusammentreffens und der Einheit - feiern, und nicht gleichzeitig bereit sein, selbst die n&#246;tigen Anstrengungen zu unternehmen um den Anderen zu verstehen und um mit ihm zusammenzuarbeiten? Wenn wir in Belgien nicht mehr f&#228;hig zum Zusammenleben sind, wer in Europa ist es dann noch?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vor dem Hintergrund unserer Geschichte, unserer durch Krisen und Verzweiflung gepr&#228;gten Aktualit&#228;t und unserer kommenden Ratspr&#228;sidentschaft haben wir die Pflicht, mit gutem Beispiel voran zu gehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Inspiration der f&#252;hrenden Klasse&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Vor 50 Jahren erkl&#228;rte Paul-Henri Spaak w&#228;hrend der Unterzeichnung der R&#246;mischen Vertr&#228;ge: &#8222;t&#226;chons de l&#233;guer au futur la source d'inspiration que nous puisons dans l'immortel pass&#233;&#8220;. Es ist legitim, sich zu fragen, wo diese Inspiration der f&#252;hrenden Klasse heute geblieben ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man kann es nicht leugnen: die R&#228;ume der Begegnung zwischen Frankophonen und Niederl&#228;ndischsprachigen verschwinden langsam: die Medien, die Universit&#228;ten und die politischen Parteien sind geteilt. Wir leben heute in einer immer schneller werdenden Zentrifuge. Wir schotten uns ab, ohne uns wirklich zu kennen. Aber ist das ein Grund, um alles aufzugeben? Ist es nicht eine Selbstl&#252;ge, wenn wir unser Ideal der Einheit und alledem, was wir zusammen erschaffen haben, aufgeben? Lassen wir uns dadurch nicht von dem Bedeutungsverlust vereinbaren, mit dem unsere Gesellschaft Tag f&#252;r Tag zu k&#228;mpfen hat? Diese R&#228;ume der Begegnung m&#252;ssen neu erfunden werden. Wir m&#252;ssen alle daran gemeinsam arbeiten: K&#252;nstler, Wissenschaftler, Lehrer, Journalisten, Politiker und die Jugend. Jeder von uns tr&#228;gt einen Teil der Verantwortung. Tauschen wir unsere Verunsicherung ein gegen wirkliche gemeinsame Handlungen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Stimmt es, dass die Politiker eine sehr hohe Verantwortung f&#252;r die aktuellen Krise tragen? Die Politik ist sicher ein schwieriges Feld und zu oft gering gesch&#228;tzt und verachtet. Aber diese Politik, f&#252;r die wir uns irrt&#252;mlicherweise kaum noch interessieren, scheint sich immer mehr von jeden Idealen abzuwenden. Der beste Beweis daf&#252;r ist, dass die Politik die Bev&#246;lkerung nicht mehr inspiriert und noch weniger auf ihr Vertrauen z&#228;hlen kann. Die jahrelange Stagnation und der Niedergang verst&#228;rken nur die Frustrationen in der Bev&#246;lkerung und f&#252;hren zur Radikalisierung. Wir sind nun wieder auf dem Weg zu Neuwahlen, und laufen damit Gefahr den letzten Rest an Vertrauen und an Hoffnung, den die B&#252;rger noch in ihre Vertreter haben, endg&#252;ltig auszul&#246;schen. Man dr&#228;ngt uns immerzu neue Wahlen auf, aber mit welchen neuen Gesichtern? Mit welchen neuen Stimmen? Mit welchen neuen Ideen?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Werden die &#8222;Egos&#8220; der Bescheidenheit Platz machen? Das Misstrauen dem Vertrauen? Die andauernden Streitigkeiten dem lange erhofften Zuh&#246;ren?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Alles ist noch m&#246;glich. Sang Brel nicht einmal: &#8222;on a vu souvent rejaillir le feu de l'ancien volcan qu'on croyait trop vieux&#8230;&#8220;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Lehnen wir unsere Verschlossenheit und Unvers&#246;hnlichkeit ab. Fordern wir gemeinsam von unseren Politikern Offenheit, Toleranz und Konsens. Fordern wir &#8222;Staatsm&#228;nner&#8220;, die diesen Namen verdienen, keine Politiker. Fangen wir wieder an zu hoffen, um einen neuen Blick auf das zu werfen, was wir sind. Belgisch zu sein bedeutet nicht, sich gegenseitig kritisch zu mustern, sondern sich mit offenen Augen anzusehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In weniger als zwei Monaten bietet Europa unserem Land, Belgien, die Chance, dem europ&#228;ischen Projekt sein Gesicht zu verleihen, indem es ihm das Tor der Europ&#228;ischen Ratspr&#228;sidentschaft &#246;ffnet. Dies ist eine gro&#223;e Ehre, aber auch eine nicht zu untersch&#228;tzende Verantwortung. Wir haben die Pflicht, ein gutes Vorbild abzugeben. Fragen wir uns: &#8222;welches Gesicht wollen wir der Welt zeigen&#8220;?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Denn belgisch sein bedeutet, das Andere zu brauchen, um sich selbst zu bestimmen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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